365 Arbeiten auf Din A
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Malen müssen malen wollen jeden Tag. Egal was ist was war was kommt. Parallel zu Leinwänden , Malkursen, dem Leben an sich. Erwartungsfrei, tagtäglich gemalt, mindestens einmal am Tag ganz eingetaucht in diese kleine Fläche. 315 Quadratzentimeter.
Sich ganz auf den Prozess einlassen,
sich öffnen, das Neue erkennen und zulassen. Eitempera, Druckfarben,
Stifte, Lacke, Öle, Pigmente – Was im Weg liegt, wird
vermalt. Mit Spachtel, Pinsel, Finger, Walzen, egal.
Das Papier ist fast immer vorbehandelt – geölt, gewachst, bedruckt, collagiert, gesandet. Datum und Signatur bilden oft einen Teil der Komposition.
Tagtäglich. Viele. Stapelweise. Oder dicht an dicht nebeneinander gepinnt. Jedoch jedes Bild ein kleines Universum. Jeder Tag eine kleine Ewigkeit. Nichts gewollt und alles gegeben.
Die Themen entwickeln sich metamorphisch eines aus dem anderen, aus dem Tun, aus dem Sehen, aus der Fläche, aus dem Leben. Das Format schränkt ein und ermöglicht gleichzeitig die absolute Freiheit.
Klein, groß, vage, durchgeformt.
Immer weiter .
Ein ganzes Jahr lang.
Tagtäglich